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Steinlampe

04 Dez

Im Garten ist Licht etwas Besonderes. Selbst der akzentuierte Schein von einer Granit-Gartenlaterne reicht aus, um eine herrliche Stimmung zu erzeugen. Im japanischen Garten ist eine Steinlampe ein Gestaltungselement, das nicht mehr wegzudenken ist. Diese steinernen Leuchten, die in unterschiedlichen Versionen und Größen erhältlich sind sowie durch deren einzigartige Qualität bestechen, stammen aus Thailand, Tibet und China.

Geschichte

Die asiatische Steinlampe wurde in der Vergangenheit häufig an Tempelwegen aufgestellt, damit diese beleuchtet wurden. Überdies diente sie dazu mit ihrem Licht, Dämonen und böse Geister vom Tempel fernzuhalten. Das erklärt ebenso die Bezeichnung Geisterhaus.

Einsatzort

SteinlampeSteinerne Laternen, welche an einem See oder Teich aufgestellt werden, verschönern den jeweiligen Ort enorm. Unmittelbar am Ufer ragen diese über das Wasser. Wird die Steinlampe mithilfe eines Teelichts beleuchtet, reflektiert sich das entsprechend Licht, welches über die Kanten gebrochen wird. Das Resultat ist ein herrliches Lichtschauspiel. Die Steinlampe stellt im Gleichklang mit der Natur ein Highlight im Garten dar. Einige der Geisterhäuser sind mit Buddha Bildern oder aufwendigen Schriftzeichen verziert. Viele der Steinlaternen setzen sich aus mehreren Teilen zusammen. Daher ist es möglich, diese überwiegend ohne Hilfsmittel an den gewünschten Ort zu transportieren.

Material

Ein aus Naturstein bestehendes Geisterhaus oder eine tibetische Steinlampe ist eine ganz besondere Gartendekoration. Diese Leuchte lässt sich in die Gartengestaltung ganz natürlich einfügen, da sie aus dem eigenen Grün eine richtige Wohlfühloase macht. Es gibt Geisterhäuser, die besonders gut mit unterschiedlichen Pflanzenarten, wie zum Beispiel Bonsai oder Bambus kombiniert werden können. Zudem kann man auch eine kleine Steinlampe kaufen, die aus vier Komponenten besteht. Es besteht die Möglichkeit, diese schnell auf- und abzubauen. Ein Geisterhaus, welches aus poliertem Marmor besteht, ist sehr elegant und somit ein wahrer Blickfang im asiatischen Garten. Dieses kann über aufwendige Details verfügen, welche mithilfe einer feinen Polierung noch stärker hervorgehoben werden. Außerdem sorgt das Polieren für eine glatte und schöne Oberfläche. Eine Marmor-Steinlampe ist witterungsbeständig. Es ist möglich, diese ebenso in der kalten Jahreszeit im Garten an ihrem Stammplatz stehen zu lassen.

Arten

Je nach Geschmack und Garten ist die Steinlampe in unterschiedlichen Modellen erhältlich. Als Erstes sollte die Schneebetrachtungslaterne erwähnt werden, die aus Granit besteht. Sie enthält ein breites Dach und weit auseinanderstehende Füße. Sockel- und Schaftlaternen verfügen einen Fuß oder Schaft zum Eingraben. Diese scheinen, wie wenn sie mit dem entsprechenden Erdboden verwachsen wären. Sockellaternen beinhalten einen Sockel, der zum Teil eingegraben wird. Dann sind Wegeleuchten erhältlich, die ursprünglich an einer Richtungsänderung oder Wegegabelung als Wegweiser standen. Bei den Oki-gatas handelt es sich um kleine japanische Lampen, welche über keinen Schaft verfügen und deswegen oft auf Bambusbänke oder flache Findlinge gesetzt werden. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit, eine speziell angefertigte Steinlampe zu erhalten.